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Sind Sie Opfer eines Betrugs geworden? Oder wollen Sie wissen, wie Betrüger vorgehen?

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen und weiterführende Links, damit Sie sich vor Betrug schützen können.

 

Betrügerinnen und Betrüger erschleichen sich mit sehr viel Geschick das Vertrauen der Opfer und erleichtern diese um ihr Bargeld.

 

Hier kommt Betrug am meisten vor:

 

  • Zuhause
  • Strassen und Plätze

 

Die Polizei rät zum Thema Betrug:

 

  • Kaufen Sie von Unbekannten keine Lederjacken oder Teppiche, auch wenn das Angebot noch so verlockend ist.
  • Gehen Sie keinesfalls auf noch so lukrative Geldanlagen ein.
  • Unterschreiben Sie niemals irgendwelche Verträge unter Zeitdruck und ohne das Kleingedruckte gelesen zu haben.
     

Trickdiebstahl-Betrug

Trickdiebe, männlich oder weiblich, treten sowohl in der Öffentlichkeit als auch an Haus- und Wohnungstüren auf. Mit den verschiedensten Tricks und Ablenkungsmanövern gelingt es den Betrügern, Bargeld, Schmuck und weitere Gegenstände zu erbeuten.

 

Örtlichkeiten mit erhöhtem Risiko für Trickdiebstahl-Betrug:

 

  • Belebte Strassen und Plätze in der Innenstadt
  • Haus- und Wohnungstüren
  • Bank- und Postautomaten im Innen- und Aussenbereich
  • Weihnachtsmärkte und ähnliche Veranstaltungen

 

Die Polizei rät zum Thema Trickdiebstahl-Betrug:

 

  • Beschmutzertrick: lassen sie sich auf der Strasse nicht von unbekannten Personen beim Reinigen Ihrer versehentlich beschmutzten Kleidung helfen.
  • Lassen Sie keine fremden Personen in Ihr Heim, auch dann nicht, wenn diese auf irgendeine Art und Weise ihr Mitleid erregen.
  • Lassen Sie nur Handwerker herein, die Sie selbst bestellt haben.
  • Gehen Sie nicht darauf ein, wenn Sie von Fremden um Wechselgeld angegangen werden.
  • Führen Sie Ihre Transaktion am Bank- oder Postautomaten ohne Unterbrechung durch und lassen Sie sich dabei durch nichts ablenken.
  • Zählen Sie ihr Geld verdeckt nach, sodass es niemand sehen oder gar mitzählen kann.
     

Enkeltrickbetrug

Diese Betrugsart betrifft fast ausschliesslich ältere Menschen und wird über das Telefon abgewickelt. Meist geht es um sehr viel Geld. Die Betrüger arbeiten sehr geschickt und verstehen es hervorragend, in Ihnen ein sogenanntes Helfersyndrom zu wecken.

Meist werden ältere Frauen mit heute nicht mehr gebräuchlichen Vornamen als Opfer ausgesucht. Der Betrüger meldet sich telefonisch und gibt sich als Verwandter oder Enkel aus dem Ausland aus. Ist einmal das Vertrauen hergestellt, wird eine Notlage oder Ähnliches vorgetäuscht und sofort um finanzielle Hilfe gebeten. Manchmal mit dem Versprechen, man werde das Geld umgehend zurückzahlen. Das vom Opfer auf der Bank oder Post bezogene Bargeld wird dann vom Betrüger am Wohnort abgeholt und verschwindet auf Nimmerwiedersehen. Der Schaden wird von keiner Versicherung gedeckt!

 

Die Polizei rät zum Thema Enkeltrickbetrug:

 

  • Gehen Sie am Telefon grundsätzlich nie auf finanzielle Wünsche von angeblichen Verwandten ein, auch wenn diese Sie noch so eindringlich um Hilfe bitten.
  • Geben Sie dem Anrufer den Namen Ihres Enkels keinesfalls bekannt, sondern fragen Sie ihn selber danach.
  • Geben Sie niemandem am Telefon Ihre Kontonummer bekannt, auch nicht einem angeblichen Polizisten oder Bankangestellten.
  • Melden Sie einen solchen Betrug sofort der Polizei! Telefon 117!
     

Weiterführende Informationen zum Thema Betrug


Anti-Betrugs-Kampagne „Den Trick kenne ich“

Broschüre „Den Trick kenne ich“ (pdf)

Broschüre „Sicherheit im Alter“ (pdf)

Broschüre „Polizeilicher Sicherheitsratgeber“ (pdf)

Faltblatt „Vorsicht – Diebe und Betrüger“ (pdf)

 

 

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